Massage: Eine umfassende Betrachtung für Körper und Geist

Die Massage ist eine der ältesten Behandlungsmethoden zur Linderung von Schmerzen. Wann die Massage genau zum ersten Mal Anwendung fand, ist nicht bekannt. Doch es liegt nahe, dass das Kneten und Reiben schon früh als hilfreich galt, wenn es zwickte oder schmerzte. Die ersten Erwähnungen findet man in China (2600 v. Chr.). Nach Europa wurde sie durch den griechischen Arzt Hippokrates (460- 370 v.Chr.) gebracht und fand schon bei den Gladiatoren des römischen Reiches seine Anwendung.

Massagen helfen nicht nur, körperliche Beschwerden wie Muskelverspannungen oder Schmerzen zu lindern, sondern tragen auch zur mentalen Entspannung bei. Durch gezielten Druck und kreisende Bewegungen wird die Durchblutung angeregt, was die Regeneration des Körpers unterstützt.

Massagen sind weit mehr als nur eine Möglichkeit, Verspannungen zu lösen. Sie fördern die Durchblutung, stärken das Immunsystem und helfen dabei, Stress abzubauen. Ob bei einem Fachtherapeuten oder mit Selbstmassagen zu Hause - die positive Wirkung lässt sich spüren.

Klassische Massage

Unter dem Begriff "Massage" versteht man eine mechanische, meist manuelle, Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Unter dem Begriff «klassische Massage» versteht man eine mechanische, meist manuelle Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes (Faszien) und der Muskulatur. Die manuellen Grundtechniken Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen, Hacken und Vibration setzen mechanische Druck- und Zugreize auf der Haut, die auf den ganzen Körper wirken. Die einzelnen Techniken rufen unterschiedliche Wirkungen hervor und können gezielt eingesetzt werden.

Die klassische Massage ist die am häufigsten angewendete Form der Massage und wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt. Die klassische Massage hilft bei Beschwerden des Bewegungsapparats, wie zum Beispiel Verspannungen oder Muskelschmerzen. Aber auch bei Migräne, Kopfschmerzen, psychischer Anspannung, Unruhe und Stress ist die Massagebehandlung sehr beliebt.

Bei einer klassischen Massage werden Druck- und Zugreize auf die Muskeln und ihr umliegendes Gewebe ausgeübt. Die Wirkung findet direkt lokal statt, indem Muskeln gedehnt und entspannt, sowie die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angeregt werden. Dadurch werden Schmerzen im betroffenen Gebiet gelindert. Setzt der Masseur schnellere Reize, wird das Gewebe und die Muskulatur angeregt und optimal auf bevorstehende Belastungen vorbereitet.

Die klassische Massage hat eine allgemein positive Wirkung auf den gesamten Organismus und fördert so das Wohlbefinden und die Entspannung des Patienten. Im Detail werden Haut- und Zellstoffwechsel, Blut- und Lymphstrom, sowie die Durchblutung der Muskulatur und die Bildung von Gelenksflüssigkeit angeregt. Die Elastizität von Bändern und Sehnen wird verbessert und muskuläres Ungleichgewicht wird harmonisiert.

Klassische Massage verbessert unter anderem die Durchblutung des Gewebes und regt den Lymphfluss an. Sie stimuliert das Immunsystem, das vegetative Nervensystem und die Ausschüttung schmerzlindernder körpereigener Stoffe. Die Berührungen mindern zudem Stress und führen so zu mehr Wohlbefinden.

Mögliche Reaktionen nach einer Massagebehandlung wären ein Muskelkater- oder Schweregefühl, Müdigkeit, Steifheit, leichte Schmerzen oder ein leichtes Ziehen im massierten Gebiet für 24 bis 48 Stunden nach der Behandlung.

Medizinische Massage

Die medizinische Massage ist eine speziell auf medizinische Indikationen ausgerichtete Therapieform, die darauf abzielt, muskuläre Verspannungen und strukturelle Fehlfunktionen zu beheben. Sie unterscheidet sich von klassischen Massagen und Wellness-Massagen durch ihre gezielte therapeutische Wirkung. Besonders in der Schweiz spielt die medizinische Massage eine zentrale Rolle in der ganzheitlichen Gesundheitsversorgung. Sie wird häufig als Teil eines multimodalen Therapiekonzepts eingesetzt und von Ärzten verschrieben.

Die Wirkung der medizinischen Massage auf den Körper ist gut erforscht und wissenschaftlich belegt:

Medizinische Massagen werden bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sind oft Auslöser von Spannungskopfschmerzen. Kopfschmerzen und Migräne:

In der Schweiz werden medizinische Massagen in der Regel von den Zusatzversicherungen der Krankenkassen anerkannt, sofern sie von zertifizierten Fachkräften durchgeführt werden. Ein medizinischer Masseur mit eidgenössischem Fachausweis (EFA) erfüllt die hohen Standards, die für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen erforderlich sind.

ActivePeople, unter der Leitung von Ralph Castelberg, bietet in der Massagefachpraxis in Bern und Köniz medizinische Massagen, die auf den individuellen Bedarf jedes Patienten abgestimmt sind. Durch die fundierte Ausbildung von Ralph Castelberg als medizinischer Masseur mit eidgenössischem Fachausweis (EFA) und seine Registrierung im EMR und VDMS können die Massagen von den Krankenkassen anerkannt werden.

Die medizinische Massage bietet eine breite Palette an gesundheitlichen Vorteilen. Sie lindert Schmerzen, fördert die Heilung und stärkt das Immunsystem. Die Praxis ActivePeople in Bern und Köniz bietet nicht nur professionelle und qualifizierte Behandlungen, sondern auch massgeschneiderte Therapiepläne, die individuell auf den Patienten abgestimmt sind.

Weitere Massage- und Therapieformen

Es gibt zahlreiche Massage- und Therapieformen, die individuell auf Bedürfnisse abgestimmt sind und helfen, Beschwerden zu lindern oder zu entspannen:

Partnermassage: Für den Nacken

Thai Massage

Seine Ursprünge hat das Chiida Spa in Thailand. Die Behandlungen im Chiida Spa in Zug greifen die mentalen und körperlichen Aspekte der Thai Massage Zug auf. Dem holistischen Ansatz liegt das Bestreben nach Balance zwischen Körper und Geist zugrunde. Darauf bauen die Behandlungen des Spas auf.

Die Thai Massage ist vermutlich auf buddhistische Mönche zurückzuführen, die diese Massagetechnik aus Indien nach Südostasien importierten. Als Urvater der traditionellen Thai Massage gilt ein Zeitgenosse Buddhas: der Arzt Jivaka Kumar Bhaccha (auch bekannt als Shivago Komarpaj). Bekannt ist die Massage deshalb oftmals unter dem Begriff der Thai-Yoga-Massage oder dem thailändischen Begriff Nuat Phaen Boran und Teil eines ganzheitlichen Körperkonzepts. Krankheiten gelten dort als Hinweis auf eine Blockade im Energiesystem des Menschen.

Die traditionelle Thai Massage ist über 2’000 Jahre alt und vereint bestimmte Yogapositionen und übungen sowie Techniken aus der Akupressur. Die traditionelle Thai Massage, die Nuad Thai, besteht aus verschiedenen Elementen. Dazu gehören Yoga, Shiatsu und Akupressur. Die klassischen manuellen Techniken erfolgen in der Regel ohne den Einsatz von Ölen oder anderen Hilfsmitteln.

Während der Massage werden zehn Energielinien, die der ayurvedischen Lehre zufolge den Körper durchziehen, durch Dehnung und Druck bearbeitet. Insgesamt umfasst das ayurvedische System 72.000 solcher Energielinien, die den Menschen mit Lebensenergie versorgen. Die Atmung ist hierbei für die Zufuhr von Sauerstoff verantwortlich, Sauerstoff wiederum gilt als Lieferant von Lebensenergie, dem sogenannten Prana.

Der Druck auf bestimmte Energiepunkte und -linien trägt zur Linderung verschiedener körperlicher Leiden bei. Regelmässige Massagen können Unwohlsein, Verspannungen oder auch Schmerzen in den Gliedmassen reduzieren und dadurch das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig verbessern. Dabei stehen der Erhalt der Gesundheit und Prävention im Vordergrund.

Die Methode, auf der die Thai Massage beruht, regt unter anderem den Blut- und Lymphfluss an, Verspannungen lösen sich, Haltung und Beweglichkeit verbessern sich. Der regelmässige Gang zur Massage kann daher etliche Probleme lindern oder gar ganz vermeiden.

Sind Stress oder Verspannungen die Ursache von Kopfschmerzen, kann eine gezielte Kopfmassage Linderung verschaffen. In der Thai Massage findet zur Behandlung von Kopfschmerzen die Reflexzonenmassage Anwendung. Sie fördert Entspannung und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Weil die Füsse in der thailändischen Lehre als Spiegel des Körpers gelten, liegen sie besonders im Fokus.

Die Chiida-Behandlung Sabai ist eine Massage, die sich auf die Zonen konzentriert, die hauptsächlich Kopfschmerzen hervorrufen. Dazu gehören Kopf, Rücken und Schultern. Sie löst nicht nur unangenehme Verspannungen, sondern verbessert vor allem die Beweglichkeit.

Spezielle Anwendungsbereiche der Thai Massage

Massagen haben nicht nur einen positiven Effekt auf das physische Wohlbefinden, sondern verbessern auch die Stimmung nachhaltig. Der Duft bestimmter Öle während einer Massage wie Jasmin, Ylang-Ylang, Rosenblüte oder Lavendel hebt die Laune auch in trüben Zeiten. Besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag hilft eine solche Massage bei der Entspannung. Anspannung und Sorgen lassen sich mit den richtigen Griffen lösen und reduzieren, sogar Angststörungen können Massagen lindern. Wie? Massagen bewirken eine Senkung des Cortisolspiegels im Blut - das beruhigt und entspannt.

Diese Entspannung wirkt sich auch auf den Schlaf aus. Wer schlecht einschläft oder grundsätzlich einen unruhigen Schlaf hat, völlig gerädert aufwacht und das Gefühl hat, überhaupt nicht erholt zu sein, den bereitet eine Massage optimal auf einen erholsamen Schlaf vor. Die Massage Zug ist die ideale Voraussetzung für die Zerstreuung des Geistes und neue Energie aufzutanken.

Seelischer Stress, Burnout, Depressionen und ähnliche Krankheiten stellen eine besondere Herausforderung im Berufsalltag dar. In Verbindung mit eventueller ärztlicher Behandlung kann die Chiida Business-Massage zum Wohlbefinden von Körper und Geist beitragen. Eine regelmässige traditionelle Thai Massage kombiniert mit einer Thai-Ölmassage und speziellen Aromaölen reduziert die negativen Auswirkungen des stressigen Berufsalltags. Die Chiida All Year Indulgence sorgt neben der seelischen und körperlichen Entspannung unter anderem für eine Erneuerung des Hautbildes. Die Kräutercreme entfernt abgestorbene Hautzellen und regt die Blutzirkulation an. Ein frisches, ebenmässiges Hautbild ist die Folge.

Wissenschaftliche Aspekte der Thai Massage

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es einige Aspekte, die für den regelmässigen Gang zur Thai Massage sprechen. Neben der Linderung von Schmerzen und der Entspannung regt die Druckpunktmassage die Blutzirkulation an und fördert die Durchblutung. Die Yogapositionen wirken sich positiv auf die Körperhaltung und das skelettomuskuläre System aus. Die Dehnungshaltung, die während einer solchen Behandlung eingenommen wird, lässt beanspruchte Muskulatur entspannen. Das manuelle Einwirken des Therapeuten durch Drehbewegungen, Streckungen und Beugungen intensiviert den Effekt und fördert die körperliche Beweglichkeit. Bestimmte Positionen, bei denen die Beine einbezogen werden, unterstützen die Durchblutung und den Lymphfluss.

Die entspannenden Massagegriffe lassen den Körper in eine Tiefenentspannung gleiten, in der der Parasympathikus aktiviert wird. Dies hat eine verbesserte Durchblutung der inneren Organe und regt den Stoffwechsel zur Folge.

Steter Tropen höhlt den Stein - dies gilt auch für die Anwendung von der Massage Zug. Eine Thai Massage bedeutet nicht nur das wohltuende Abtauchen vom stressigen Alltag, sondern auch eine nachhaltige Verbesserung oder Linderung von Beschwerden. Allerdings sollte eine gewisse Regelmässigkeit gewährleistet sein, da das holistische Konzept bestimmten Mustern folgt, die der Wiederholung bedürfen.

Durch ihre Ausbildung und langjährige Erfahrung erkennt die Therapeutin körperliche und seelische Beschwerden in der Regel schnell. Neben dem blossen Wohlbefinden tragen regelmässige Thai Massagen dazu bei, Verspannungen oder Blockaden gezielt zu lösen oder deren Entstehung ganz zu verhindern.

Aber auch der Wellness-Aspekt sollte nicht ausser Acht gelassen werden: Der wöchentliche Termin bei der Thai Massage ist eine Insel im stressigen Alltag. Solch bewusst in den Wochenablauf integrierten Auszeiten konnte ein ähnlicher Effekt nachgewiesen werden wie der eines Urlaubs. Stresssymptome lassen sich signifikant vermindern.

Weil bei der Thai Massage nicht nur einzelne Körperpartien Teil der Therapie sind, profitiert der ganze Körper von den positiven Effekten. Die Gründe, die für eine Behandlung sprechen, sind daher vielfältig.

Körperbewusstsein und passive Bewegung

Ein gutes Körperbewusstsein ist wichtig, um Unwohlheiten, Schmerzen, Krankheiten, Gefühle oder Disbalancen des Körpers wahrnehmen und richtig deuten zu können. Erst durch das Erkennen, wie wir uns bewegen, sind wir auch fähig, Bewegungsgewohnheiten beizubehalten, zu verändern oder zu ergänzen.

Über die Berührung und passive Bewegung kann ich unbelebte Strukturen wie Haut, Knochen, Gelenke und Muskeln beleben, entlasten und Disbalancen ausgleichen. Das Wesentliche daran ist, dass du Veränderungen über die Berührung und die passive Bewegung wahrnehmen und einen Zusammenhang zu Schmerzen bzw.

Besonders die Wahrnehmungsübungen fördern dein Körper- und Bewegungsbewusstsein ganz wesentlich. Durch Entspannungsübungen kannst du zu innerer Ruhe, Gelassenheit, Geduld, Kraft, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und vieles mehr gelangen. Im Zusammenhang mit den oben erwähnten Übungen und Methoden lernst du ein gesundes Bewegungsverhalten, das du auch im Alltag umsetzen kannst.

Kinesio Tape

Das Kinesio Tape soll eine Unterstützung meiner manuellen Behandlungen bieten, bzw. Ihnen als Kunde meine Hände für weitere 3-5 Tage mit nach Hause geben.

Wirkung und Effekte

Es gibt sehr viele unterschiedliche Behandlungstechniken wie zum Beispiel: Entspannungsmassage, Sportmassage, Schwangerschaftsmassage und Klassische Massage, Triggerpunkt-Behandlung oder manuelle Lymphdrainage. Sie alle unterscheiden sich betreffend Theorie und Anwendung.

Trotzdem kann man sagen, dass sie viele Gemeinsamkeiten betreffend ihrer Wirkung haben. Hier sind die wichtigsten Effekte zusammengefasst:

Mythen über die Massage

Es gibt zahlreiche Mythen über die Wirkung einer Massage, die oft unkritisch übernommen werden. Diese Behauptungen sind häufig nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt und können daher zu Missverständnissen über die tatsächliche Wirksamkeit von Massagen führen.

  1. Massagen erhöhen die Durchblutung: Obwohl dies oft behauptet wird, zeigen Untersuchungen, dass Massagen die Durchblutung nicht signifikant steigern.
  2. Eine Massage transportiert Abfallstoffe aus den Muskeln: Der Mythos, dass Massagen Abfallstoffe wie Milchsäure aus den Muskeln entfernen, wird von der Wissenschaft widerlegt.
  3. Eine Massage hilft bei Muskelkater: Ironischerweise kann die Massage selbst, wie im Mythos zuvor erläutert, Muskelkater verursachen.
  4. Massagen reduzieren Cortisol: Die Vorstellung, dass eine Massage den Cortisolspiegel, das sogenannte „Stresshormon“, senkt, ist spekulativ. Die Beweise für eine solche Wirkung sind widersprüchlich und nicht eindeutig wissenschaftlich belegt.
  5. Eine Massage kann Muskel- oder Bindegewebe glätten oder verlängern: Die Theorie, dass Massagen Muskeln oder Bindegewebe „glätten“ können, basiert auf veralteten Vorstellungen.

Die Vorteile einer Massage in der Physiotherapie

Sie werden von einer gut ausgebildeten Physiotherapeutin bzw. einem gut ausgebildeten Physiotherapeuten behandelt. Sie haben freie Therapeuten-Wahl, d.h. sie bestimmen auch, ob sie von einem Mann oder einer Frau behandelt werden möchten. Sie werden in einem separaten Behandlungszimmer behandelt (keine Abtrennung durch Vorhänge). So können Sie optimal entspannen und Ihre Privatsphäre wird gewahrt. Sie werden auf einer modernen und bequemen Behandlungsliege gelagert. Diese kann genau an Ihre Bedürfnisse angepasst werden, wodurch Sie die Behandlung in einer völlig entspannten Lage geniessen können.

Zur Behandlung wird ein neutrales Pflanzenöl verwendet. Haben Sie Ihr eigenes Öl, welches Sie gerne verwenden möchten - kein Problem: bringen Sie es einfach mit! Ihre Behandlungszeit ohne Unterbruch geniessen: Bei uns wird es nicht vorkommen, dass Ihre Physiotherapeutin bzw. Ihr Physiotherapeut die Behandlung unterbricht und den Raum verlässt, um ans Telefon zu gehen etc. Bei uns wird das Telefon von Praxisassistentinnen bedient. Administrative Anliegen können Sie vor oder nach Ihrer Behandlung mit unserem Büro-Team besprechen - Ihre Behandlungszeit wird dadurch also nicht verkürzt. Möchten Sie öfters eine Behandlung beziehen - dann profitieren sie von unseren Massage-Abos!

Wann ist eine Massage sinnvoll?

In folgenden Situationen kann eine Behandlung sinnvoll sein:

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

In verspannter und überbelasteter Muskulatur können sich oft schmerzhafte Triggerpunkte bilden. Diese schränken den Muskel in seiner Funktion sehr ein und machen ihn für Verletzungen anfällig. In diesem Falle wäre eine Triggerpunktbehandlung oder Dry Needling indiziert.

Trotz der kritischen Betrachtung hinsichtlich ihrer langfristigen Wirksamkeit kann eine Massage sinnvoll sein, da sie nachweislich auch positive Effekte hat, die vor allem im Bereich der kurzfristigen Entspannung und des allgemeinen Wohlbefindens liegen. Durch die Berührung während einer Massage können Stress und Anspannung reduziert werden, was zu einer Senkung des Blutdrucks und einer verbesserten Schlafqualität führen kann. Zudem zeigt sich, dass Massagen hilfreich bei der Linderung von Angstzuständen und Depressionen sein können, indem sie eine beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung entfalten.

Obwohl Massagen kurzfristige Entspannung bieten können, erweisen sich andere physiotherapeutische Behandlungsmethoden oft als effektiver für eine nachhaltige Verbesserung der körperlichen Funktionen. Die Massage-Wirkung ist häufig auf eine kurzfristige Schmerzlinderung beschränkt und bietet selten langfristige Lösungen. Ausserdem wird mit einer Massage meist ein Symptom behandelt und nicht die Ursache der Problematik beseitigt.

Im Gegensatz dazu zielen beispielsweise gezielte körperliche Übungen im Rahmen der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) darauf ab, die Ursache der Beschwerden zu beheben, indem sie geschwächte Muskelgruppen stärken und die Funktionalität des Bewegungsapparates verbessern.

Nein, das bedeutet nicht, dass unsere Physiotherapeuten keine Massagen mehr anbieten. In bestimmten Fällen kann eine Massage beim Physiotherapeuten durchaus sinnvoll sein, insbesondere zur kurzfristigen Linderung von Stress oder zur Verbesserung des Wohlbefindens. Allerdings setzen wir zunehmend auf ergänzende physiotherapeutische Methoden, die langfristig effektiver sind, da sie gezielt die Ursachen von Beschwerden behandeln. Wir entscheiden individuell, wann eine Massage angebracht ist und wie sie am besten mit anderen Behandlungsmethoden kombiniert werden sollte, um sicherzustellen, dass wir jedem Patienten die bestmögliche Behandlung bieten, die seinen individuellen Bedürfnissen entspricht.

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